Wie Sie mit Brainfood legal ihr Gehirn dopen können

Laut wissenschaftlichen Erkenntnissen geht nicht nur die Liebe durch den Magen, sondern auch die Intelligenz. Die Forscher haben bei ihren Untersuchungen festgestellt, dass ebenso wie bestimmte Lebensmittel den Muskelzuwachs fördern, auch unsere grauen Zellen mit entsprechender Ernährung besser arbeiten. Gedächtnis, Konzentration und sogar das logische Denkvermögen funktionieren besser. Aber anders als beim Fettgewebe oder den Muskeln kann das Gehirn zugeführte Energie nicht speichern, sie muss also kontinuierlich und regelmäßig erfolgen. Einer der für eine gute Hirnleistung bekannten Nährstoffe ist das Kohlenhydrat Glucose. Neurotransmitter fördern die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen, dafür werden bestimmte Eiweiße benötigt, die übrigens auch für die Haarpflege wichtig sind. Bei den Fetten sind es die Omega-3-Fettsäuren, die einen positiven Einfluss auf die Zellmembranen ausüben. So ist es bei der Ernährung wie meistens im Leben, es kommt auf eine ausgewogene und abwechslungsreiche Zuführung von Nährstoffen an. Einer der wichtigsten Faktoren neben der gesunden Ernährung ist das Trinken. Wer zu wenig trinkt, trocknet sein Gehirn regelrecht aus. Einige Forscher vermuten bereits, dass eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr, über Jahre hinweg, einer von vielen Faktoren sein könnte der Alzheimer begünstigt.


Brainfood – Hilfe oder Slogan?

Was muss enthalten sein in einer Ernährung die man als Brainfood bezeichnen könnte. Dieser Begriff Brainfood ist von vielen zweifelhaften Gesundheitsexperten in den Schmutz gezogen worden, indem sie leichtgläubigen Menschen im besten Falle sinnlose, im schlimmsten Fall aber schädliche Tabletten angedreht haben. Seine eigentliche Bedeutung umfasst aber eine geeignete Palette an Nahrungsmitteln, die für das geistige Wohlbefinden und die Denkfähigkeit wichtig und unverzichtbar sind. Einige Punkte helfen uns Körper und Geist in Schwung zu halten, ohne vorher ein wissenschaftliches Studium zu absolvieren. Es sollte entsprechend der körperlichen Leistung gegessen werden. Wer den ganzen Tag am Schreibtisch verbringt und am PC mit CAFM Software arbeitet, dessen Körper kann mit einem schweren, fettreichen Essen sicher nicht zu Höchstleistungen kommen. Ebenso verhält es sich im umgekehrten Fall, ein körperlich hart arbeitender Mensch benötigt diese Nährstoffe durchaus. Wohingegen der Büroangestellte eher mit Obst, Gemüse und beispielsweise Fisch seinem Gehirn auf die Sprünge hilft. Eine weitere Gefahr der stetigen Überversorgung mit Fett ist die Tatsache, dass unser Körper Fettreserven im Gehirn ablagert. Damit wird eine aktive Hirntätigkeit ausgebremst.

Welche Lebensmittel könnten als Brainfood gelten?

Bereits den Studenten empfahl man Studentenfutter, weil die darin enthaltenen Nüsse als Hirnnahrung galten. Diese Weisheit ist auch heute noch gültig. Dazu kommen aber besonders Nahrungsmittel in denen Vitamin B1 enthalten ist, also Geflügel, Fisch und Vollkornbrot. Aber auch in Hülsenfrüchten, Leber und Milch ist viel Vitamin B1. Wie bereits erwähnt gehört zum Brain-Food auf alle Fälle sehr viel trinken. Hier sind Wasser und Obstsäfte die erste Wahl. Aber Smoothies sind ebenfalls zu empfehlen, verbinden sie doch das Essen von gesundem Obst mit dem so wichtigen Trinken. Ein kleiner Trick, um sich selbst zu überlisten, sind große Trinkgläser. Wer sein Wasser aus einem großen Bierglas trinkt, nimmt automatisch mehr Flüssigkeit zu sich.

Ist Chemische Unterstützung sinnvoll oder schädlich?

Grundsätzlich benötigt der Körper bei einer ausgewogenen, gesunden Ernährung keine chemische Unterstützung. Jedoch verträgt nicht jeder alle Lebensmittel. Wer keine Milchprodukte zu sich nehmen kann, weil er an einer Lactoseunverträglichkeit leidet, also den Milchzucker nicht verdauen kann, ist sicher gut beraten, sich Kalzium in Form von Tabletten zuzuführen. Auch Personen, die zum Beispiel keine Bananen vertragen, müssen ihren Magnesiumbedarf durch Hilfsstoffe decken. So gibt es sicherlich einige Produkte, die sinnvoll und auch wichtig sind. Omega-3-Fettsäuren zeigen auch sehr gute Ergebnisse bei vielen psychischen Erkrankungen. Wer jedoch viel Fisch zu sich nimmt, kann darauf ganz leicht verzichten. Zieht man in Erwägung sich sozusagen chemischer Unterstützung zu bedienen, sollte zunächst mit dem Hausarzt abgeklärt werden ob diese Stoffe überhaupt nötig sind. Dann sollte auf jeden Fall ein reines Präparat gewählt werden. Also keine Wunderpillen, in denen alle möglichen Wirkstoffe vermengt sind.


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